Dan Fost hat die zehn größten Web 2.0 Lügen aufgedeckt.
- Wir haben unsere Lektion gelernt. Und dieses Mal wollen wir etwas verdienen bevor die Blase platz (Anspielung auf die geplatzte Dot Com Blase).
- Web 2.0 ist keine Blase. Stimmt, dutzende Hypes und hunderte von sozialen Netzwerken, die nach usergenerated Content geifern, sind Zeichen einer gesunden und ausgewogenen Netzstruktur.
- Es geht nur um Gemeinschaft und Teilen. Aber unseren Investoren haben wir gesagt, dass wir ordentlich abkassieren werden.
- Mit PPC Werbung kriegen wir die Kosten locker wieder rein. Klickbetrug wird auch in Zukunft keine Auswirkungen auf den Markt haben.
- Web 2.0 Seiten sind so einfach gestrickt, dass sogar meine Mutter sich auf ihnen zurechtfinden würde. Will sie aber gar nicht, weil die Themen sie nicht interessieren.
- Diesmal stimmen die Analysen. Zum Beispiel soll MySpace 10 bis 20 Milliarden Dollar wert sein. War das etwa der gleiche Analyst, der auch einen Aktienkurs von 400$ für Amazon prognostiziert hat?
- Es kann nicht zu viele soziale Netzwerke geben. Junge Leute wollen immer etwas Neues ausprobieren. Und vielleicht kriegen wir ja 10% von den 10% ab, die noch nicht in einem etablierten Netz verwurzelt sind.
- Unsere Web 2.0 Projekte sind noch im Betastadium. Und sie werden solange Beta sein, bis wir mit ihnen Geld machen oder sie an Google verkaufen können. Je nach dem was zuerst passiert.
- Wir sind anders als all die anderen. Aber wir haben auch einen blöden Namen, ein Web 2.0 Logo, ganz viele hübsche Ajax Funktionen und alles andere was die anderen auch haben.
- Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Partner: Google. Wir nehmen das Geld und lassen die Jungs mal machen.
Auch das Orakelblog stimmt Dan in seiner kritischen Sichtweise des Web 2.0 zu.
Mister Wong
Del.ico.us
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