Bei Gerald habe ich gerade von einer interessanten Geschäftsidee gelesen.
Die Idee ist, dass man ein Bild für einen gängigen Begriff bei der Google Bildersuche nach oben bringt und hofft, dass jemand dieses Bild findet und ungefragt in die eigene Seite einbindet.
Dann wird die Abmahnkeule geschwungen und abkassiert.
Dafür muss man sich natürlich erst einmal überlegen was für Bilder der Webmaster von Nebenan gerne einbindet. Gerald schlägt Nudeln, Kartoffeln und Brötchen vor.
Man benötigt natürlich auch ein passendes Bild in guter Qualität für das man die nötigen Rechte besitzt. Im Notfall muss es halt gekauft werden.
Ein Problem könnte sein, dass viele der Webmaster die ihre Bilder über die Bildersuche beziehen vermutlich minderjährig ist und nicht abgemahnt werden kann. Das der Umsatz pro erfolgreicher Abmahnung sehr hoch ist kann man eine gewisse Fehlerquote aber vermutlich verkraften.
Tipps für die Bildersuche:
Das Keyword kommt in den Namen des Bildes und in den Alttext. Außerdem sollte das Bild auf einer für das Keyword relevanten Seite eingebunden werden, sprich Keyword in: Title, URL, H1 und Text.
Ein Lexikon mit einem Bild pro Artikel und umgeschriebenen Wikipedia-Artikeln würde sich vermutlich am besten eignen. Oder man beschränkt sich auf bestimmte Themenbereiche und bindet die Bilder in bestehende Projekte ein.
Dass man sich mit dieser Methode weit weg von allem Moralischem bewegt und sein Karma ins unendlich negative zieht sollte natürlich jedem klar sein!
Und nur damit das hier niemand falsch versteht: Es geht mir darum zu zeigen wie schlecht es um die deutschen Gesetze zur Abmahnung steht, bzw. wie leicht man sie ausnutzen kann, und nicht darum wirklich jemanden zu einem solchen Verhalten zu animieren.
Mister Wong
Del.ico.us
No Responses to “Bildersuchoptimierung und Abmahnfalle”
Please Wait
Leave a Reply