Bei Mediapost ist zu lesen, dass Jefferies & Co, eine internationale Investmentbank, für das Jahr 2010 Onlinewerbeausgaben von 60 Milliarden USD erwartet. 2006 lautete die Prognose noch 54 Milliarden.
Knapp die Hälfte dieses Geldes soll im Bereich Search Advertising (etwa Google AdWords oder Yahoo Panama) ausgegeben werden.

Dieser Zweig hat schon 2006 mit 14 Milliarden Dollar 40% des Etats verschlungen.

Laut Jefferies wurden für viele Single Keywords mittlerweile Gebote erreicht, die den meisten Werbenden keinen vernünftigen ROI (Return of Investment) mehr erlauben und sie zwingen auf die längeren Suchanfragen auszuweichen für die es weniger Bieter gibt. Für den Single-KW Bereich könnte also SEO als Marketinginstrument in nächster Zeit an Bedeutung gewinnen.

Auch Barry Hurd hat sich die Studie angesehen und geht davon aus, dass im Jahr 2007 viele Advertiser realisieren werden, dass es unrentabel ist sich gegenseitig bei AdWords und Panama hochzubieten was dann zu einem Rückgang der Gebote und des gebuchten Volumens führen wird.

Ich bin mir da nicht so sicher. Natürlich entstehen in einigen Branchen Blasen (oh wie ich dieses Wort im Zusammenhang mit Geld und Internet liebe) aber zu einem Kollaps oder einer Übersättigung des Marktes wird es ganz sicher nicht kommen. Eher zu der bereits angesprochenen Verlagerung auf mehr-wort Suchanfragen und im Zuge dessen zu intensiveren Keywordrecherchen.

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