Folge der Chrome-Penalty: Unruly aktualisiert Richtlinien

Das Logo von Unruly

Das Jahr 2012 begann für Google-kritische SEOs mit einer kleinen Genugtuung: Das Google Web Spam Team hat die Google Chrome Landingpage abgestraft nachdem das Google Chrome Team gegen die Richtlinien zur Kennzeichnung bezahlter Textwerbung verstoßen hatte.

Reaktion von Unruly

Unruly, die Firma, die die nicht Google Richtlinien konforme Video-Kampagne damals durchgeführt hatte, hat reagiert und ihre internen Richtlinien angepasst und die teilnehmenden Websites in einer E-Mail darüber informiert. Damit versucht Unruly seinen Kunden, die eigentlich gar keine Suchmaschinenoptimierung, wie sie zum Beispiel seopt.de anbietet, sondern Social Media Reichweite haben wollen, Sicherheit in Bezug auf die Gefahr einer Penalty durch Google zu geben.

Wie genau war es zu der Penalty gekommen?

Google hat Essence beauftragt, den Google Chrome Browser über Werbevideos zu promoten. Essence wiederum hat Unruly beauftragt, dabei zu helfen. Das Ergebnis der Kampagne waren Artikel mit wenig Bezug zu Google Chrome auf Partnerseiten von Unruly mit einem eingebauten Werbevideo. Einige dieser Artikel haben ohne nofollow auf die Google Chrome Landingpage gelinkt. Links in bezahlten Beiträgen müssen laut Google aber gekennzeichnet werden. Als die Sache Publik wurde, hat Google sich selbst eine Penalty gegeben.

Wie kann ich mich vor einer ähnlichen Penalty schützen?

Wenn du selbst für die Verbreitung eines Videos (oder ähnlicher Inhalte, wie Infografiken, usw) bezahlst, solltest du auf folgende Punkt achten:

  • Fordere keine Links. Oder veranlasse, dass sie mit rel=”nofollow” gekennzeichnet werden.
  • Falls du den Content lieferst: Weise darauf hin, dass keine zusätzlich Links eingebaut werden dürfen. So kannst du sicher gehen, dass wirklich alle Links mit rel=”nofollow” belegt sind.
  • Stell sicher, dass alle Publisher einen Hinweis einbauen, dass es sich um einen bezahlten Beitrag handelt. Am besten schon in der Überschrift.

Zweierlei Maß

Bei Marketing Land gibt es ein schönes Beispiel, dass mal wieder mit zweierlei Maß gemessen wird. Die amerikanische Krebsgesellschaft hat nämlich ebenfalls nofollow freie Links aus einer ähnlichen Kampagne. Da eine Abstrafung alles andere als gute Presse für Google bedeuten würde, werden hier aber beide Augen zugedrückt.

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