Links kaufen und mieten


Wir alle wissen, dass Linkkauf böse ist. Wir wissen aber auch, dass es funktioniert und dass jeder 2. SEO es macht. Natürlich ist es besser organische Links zu bekommen oder eine virale Kampagne zu starten. Doch auch wenn man diese beiden Königsdisziplinen beherrscht, schadet es nicht einige zielgerichtet auf die wirklichen Money-Unterseiten zu setzen. Dabei ist es egal ob Sie klassisches SEO machen oder sich an Serp-Domination zum Zwecke des Online Reputation Managements versuchen: Links braucht man immer.

1. Empfohlene Anbieter

Diese Anbieter sind in ihren Märkten Marktführer und überzeugen mit einem großen Angebot für Käufer, einer guten Auslastung der Verkaufer und kompetentem und aktivem Support.

1.1 Rankseller

Rankseller ist ein Anbieter aus Deutschland für den Kauf und Verkauf von Links und Artikeln. Der Fokus liegt auf Links, die für eine einmalige Summe dauerhaft gebucht werden.

1.2 EverLinks

EverLinks ist ein weiterer deutschsprachiger Marktplatz für den Handel mit Blogbeiträgen.

1.3 Teliad

Teliad ist der führende deutsche Markplatz für Linkhandel. Gehandelt werden kann mit Textlinks, Blogposts, Postlinks und Presell Pages.

1.4 Text-Link-Ads

Text-Link-Ads ist mit einem Portfolio von mehr als 45.000 Publishern das Mittel der Wahl um unkompliziert an internationale Backlinks zu kommen. Neben Textlinks, Links im Content und Presell Pages werden auch Einträge in Verzeichnisse, Link Wheels und Links aus Foren angeboten.

Darüber hinaus bietet Text-Link-Ads spezielle Kampagnen an um die virale Verbreitung von Infografiken anzukurbeln oder kümmert sich um die gezielte Ansprache von Webmastern in einer vorgegebenen Nische.

Gerade für international agierende SEOs sind die Komplettpakete von Text-Links-Ads sehr interessant. Mit den Link Wheels lassen sich Fundamente für den späteren Linkaufbau legen und mit einer Infografik-Kampagne kann man nachhaltiges (und Google konformes!) Linkbuillding ankurbeln. Und das alles ohne die Sprache des Ziellandes zu spreche!

Als Linkverkäufer haben Sie die Wahl, ob sie jeden verkauften Link per Hand im HTML-Code einpflegen oder ob Sie ein PHP-Script einbinden, welches freigeschaltete Links sofort anzeigt. Das Script wird als Plugin für diverse CMS (u.a. Wordpress, Joomla, Drupal, vBullein, phpBB und MovableType) angeboten.

2. Linktauschnetzwerke

Es gibt auch noch Linktauschnetzwerke, wie Receivelinks. Bei diesen Netzwerken ist es möglich Punkte zu kaufen (z.B. bei mir) und für diese dann Links zu buchen.

3. Arten von Linkkauf

Zunächst muss zwischen verschiedenen Formaten des Linkkaufs und -verkaufs unterschieden werden:

  1. Text-Links: Buchen Sie einen Textlink, so wird ihr gewünschter Linktext in ein bestehendes Dokument eingefügt. Idealerweise umgeben von relevantem Content.
  2. Blogroll-Links: Die Links werden in der Sidebar eines Blogs eingebunden und stehen somit auf jeder Unterseite. Oft spricht man auch von sidewide Links oder (falls sie im Footer platziert sind) Footerlinks.
  3. Post Links: Man spricht von solchen Links aus dem Content, wenn der Artikel bereits vor der Buchung existiert hat und lediglich das von Ihnen gewünschte Wort mit einem Link belegt wird. Am eigentlich Inhalt ändert sich nichts.
  4. Blog Posts: Wenn Sie einen Blogpost erwerben, dann schreibt ein Blogger einen neuen Artikel nach ihren Wünschen oder stellt einfach den Artikel online, den Sie ihm zugesandt haben.
  5. Pressell Pages: Presell Pages sind die Steigerung der Blog Posts. Während die Blogartikel mit der Zeit in den Kategorien und Archiven immer weiter nach hinten rutschen, bleiben Presell Pages dauerhaft in oberster Ebene (also direkt von der Startseite) verlinkt. Sie sind der beste Weg, um sich dauerhaft starke Backlinks zu sichern.

Mein Tipp: Wer haute unauffälliges SEO betreiben möchte, dass auch in zwei Jahren noch funktioniert, sollte unbedingt nur Links aus neu für diesen Zweck angelegten Unterseiten kaufen. Und das bedeutet Blogposts und Presell Pages. Dabei sollten im Idealfall Links von starken Expired Domains mit Links aus natürlichen Blogs, die nicht nur zum Zweck des Linkverkaufs existieren, gemischt werden.

Was sind eigentlich Expired Domains?

Wenn Sie sich über Linkkauf informieren ist es fast unmöglich, nicht über das Thema Expired Domains zu stolpern. Dabei handelt es sich um Domains, die einmal registriert waren, dann frei wurden und von einem cleveren SEO gespannt (also wieder registriert wurden). Ziel ist es, von den Backlinks und dem Trust der Domains zu profitieren. So ist es beispielsweise möglich, Links von Domains zu kaufen, die einmal Universitäten oder Regierungen gehört haben und extrem gute Backlinks haben. Gerade für E-Commerce Seiten oder Thin-Affiliate-Projekte sind Expireds häufig die einzige Möglichkeit um an Trustlinks zu kommen.

Was ich vor dem Kauf beachten sollte

Vor dem Kauf von Backlinks sollten sie unbedingt einige Punkte beachten.
Viele Käufer schauen nur auf den PageRank aber es gibt auch andere wichtige Faktoren.

  • Ausgehende Link
    Die Linkkraft wird auf alle ausgehenden Link geteilt und ab 10 ausgehenden Link verliert ein Link stark an Wert. Außerdem sollte auch die Anzahl der internen Links nicht zu hoch sein.
  • Domain Popularität
    Wesentlich wichtiger als der PageRank ist die Domain Popularität einer Domain. So wird ein gezüchteter PR 7 Link, der durch einen einzigen PR 8 Link entstanden ist, ihrer Seite weniger helfen als ein natürlich gewachsener PageRank 6 Backlink. Wichtig bei der Domain Popularität ist, dass eine Seite über Backlinks von vielen unterschiedlichen Domains verfügt und ihren PageRank nicht nur durch eine Hand voll starker Links bekommen hat.
  • Platzierung
    Viele Seiten verkaufen Footerlinks, also eine gewisse Anzahl Links die auf jeder Unterseite an der gleichen Stelle erscheinen. Solche Links werden durch Suchmaschinen leichter als nicht-natürlich erkannt.
  • Themenrelevanz
    Wenn es ihnen nicht nur um PageRank, sondern auch ein gutes Ranking ihrer Seite geht, lohnt sich die Investition in Links von thematisch verwandten Seiten.
  • Sprache
    Links mit hohem PageRank kann man häufig auf englischsprachigen Websites erwerben. Hier von ist abzuraten, da es selbst einem Computer-Algorithmus wie Google auffallen sollte, dass englische Sites normalerweise nicht auf deutsche verlinken. Allerdings sind einige, wenige Links ausländischer Herkunft nicht schädlich und durchaus akzeptabel. Aber übertreiben sollte man es nicht.
  • PageRank-Vererbung
    Wenn Google mitkriegt, dass eine Seite massenhaft Links verkauft, vererbt diese Seite keinen PageRank mehr. Dies ist besonders häufig bei den Websites amerikanischer Magazine und Zeitschriften der Fall. Um die Vererbung des Page Rankes zu überprüfen, kann man schauen ob Seiten die seit mehr als 3 Monaten einen Link von der entsprechenden Seite haben bereits einen PR haben, der nur um 1 oder 2 Punkte niedriger als der, der linkgebenden Seite ist. Sollte dies nicht der Fall sein lohnt sich ein Kauf nicht.