Wahlkampf Googlebombing
Etwa 50 republikanische Kandidaten sind in den USA das Ziel einer Google-Bombing Aktion demokratischer Blogger geworden.
Ziel ist, dass jemand der nach einem der Kandidaten sucht kritische Zeitungsartikel über diesen findet. Dies wird erreicht, in dem aus Blogs von Sympathisanten der Demokraten, allen voran Chris Browers, mit den Namen der Politiker auf die entsprechenden Artikel gelinkt wird.
Das ganze erinnert an die Misserable Failure Bombe, deren Auswirkungen noch immer sichtbar sind.
Sogar die NY Times hat schon darüber berichtet. Ebenso der Seoroundtable. Außerdem gibt es Diskussionen in diversen Foren, darunter Searchenginewatch, Webmasterworld, Digitalpoint und heise.
Sehr interessant ist ein Artikel aus der Washingtonpost. Dieser besagt, dass 35% der Amerikaner das Internet nutzen um sich politische Nachrichten und Informationen zu besorgen und dass die diese Quote unter den Wahlberechtigten sogar 43% beträgt.
Bei SEOmoz wird die Frage gestellt ob in Zukunft ein Teil des Wahlkampfbudgets für SEO ausgegeben wird. In den USA scheint die Entwicklung ganz klar darauf hinauszulaufen aber wie sieht es in Deutschland aus? Die Zukunft wird es zeigen.
Mister Wong
Del.ico.us