Nachdem en.wikipedia.org in den letzten Tagen wegen des Nofollow Atributs bereits in diversen Blogs unter Beschuss geraten war, scheint es jetzt auch bei de.wikipedia.org zu brodeln.
Von Willkür, Fälschung, Betrug, Zensur, Verschleierung und verbotenen Artikeln bei Wikipedia und Wiki News ist in verschiedenen Blogs die Rede.
Leider habe ich noch keinen wirklich Überblick über die ganze Geschichte, bzw. habe die einzelnen Quellen noch nicht hinterfragt.
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12 Responses to “Es brodelt weiter bei Wikipedia”
- 1 Trackback on Jan 27th, 2007 at 8:44 pm
- 2 Pingback on Jan 28th, 2007 at 4:25 am
- 3 Pingback on Jan 30th, 2007 at 3:00 am
Mister Wong
Del.ico.us
“Leider habe ich noch keinen wirklich Überblick über die ganze Geschichte, bzw. habe die einzelnen Quellen noch nicht hinterfragt.” Das solltest du aber mal tun. Die verlinkten Blogs stammen alle vom gleichen Autor. Auch der verlinkte RE-Artikel enthält einige inhaltliche Fehler.
Dann handelt es sich wohl nur um eine hochgepushte Hetzkampagne gegen Wikipedia.
Was Wikinews anbelangt, so ist definitiv von dortigen, langjährigen Administratoren dargestellt und belegt worden, dass eine regelwidrige Löschung von unliebsamen Artikeln stattgefunden hat, durch sogenannte Bürokraten:
http://de.wikinews.org/wiki/Wikinews:Pressestammtisch#Amtsenthebungsverfahren_Mathias_Schindler
http://de.wikinews.org/wiki/Wikinews:Administratoren/Amtsenthebung/Mathias_Schindler
Belegt ist auch, dass das Verfahren nach 8 Stunden eingestellt wurde, aber der regelwidrig gelöschte Artikel nicht wiederhergestellt wird - Nachfragen zum Vorgang werden mit einer Benutzersperre sanktioniert:
http://wikinews.wordpress.de/2007/01/26/wie-bei-wikipedia-gestapo-methoden-sippenhaft-und-willkur/
Weltweit kann die Öffentlichkeit die Fakten bei Wikinews nachlesen - die Links oben sind wirklich aufrufbar und jeder kann das nachlesen.
Vor dem Hintergrund kann man sich auch die Frage stellen, welchen Zweck eingentlich das Amtsenthebungsverfahren gegen Mathias Schindler verfolgte. Meine These ist, dass es gar nicht um die regelwidrige Löschung von mehreren Artikeln, u.a. dem zu den Methoden bei Wikipedia, ging. Meine These ist, dass es um “Rivalitäten” und “Abgrenzung von Einflüssen” der beteiligten Administratoren ging.
Denn der regelwidrig gelöschte Artikel wurde ja von den klageführenden Administratoren nicht wiederhergestellt. Obwohl selbst vorgetragen wurde, dass die Löschung gegen die Regeln war und unter Ausnutzung von Macht stattfand, also Administratorwillkür.
Das sind Fakten, die jeder selbst nachprüfen kann.
Watergate (ich bin wegen meiner Recherche dort gesperrt worden)
Wenn ein paar Trolle auf Wikinews einen “ich bin beleidigt”-Artikel einstellen gehört der raus. Wir sind ja nicht bei Heise.
Wikinews ist ein Fehlschlag gewesen und war für mich persönlich nie mehr als ein Fleck wo man die Zeitgeist-Typen hin abschieben konnte.
PS: Ich bin de:wikipeida-Admin.
Ich hatte die Gelegenheit bei YiGG das ein wenig aus der Vogelperspektive zu sehen. Von oben sieht es so aus, dass da ein Mensch das Web 2.0 einspannt um seinen Haß gegen Wikipedia abzuladen. Ich habe ja nichts gegen Wikipedia- und nofollow-Kritik aber diese Methoden disqualifizieren den Mann komplett. Das Anlegen von unzähligen Blogs unter verschiedenen Usernamen etc. wird zwar von manchem “SEO” auch praktiziert aber wenn das auch so Schule macht dann Gnade uns Gott.
@Thomas R. Koll
Beim Amtsenthebungsverfahren gegen M. Schindler wurde der Nachweis geführt, dass von diesem zwei Artikel gegen die Regeln gelöscht wurden (= Willkür eines Administrators). Das sind Fakten, die von der Weltöffentlichkeit jederzeit einsehbar sind. Das Verfahren wurde nach etwa 8 Stunden eingestellt, der belegte Regelverstoß aber nicht rückgängig gemacht.
Deine Charakterisierung des Artikels trifft bei näherer Betrachtung nicht zu. Um das zu beurteilen, muss man natürlich den verbotenen Artikel erstmal lesen: „Wikipedia wegen Zensur im Artikel Fritz Ries in der Kritik“. Die Belege zu den Vorwürfen findest Du hier:
Teil-1. Einleitung
Teil-2. Die Unterdrückung der Meinungsäußerung
Teil-3. Identifikation der Täter
Teil-4. Die Wikipedia-Industrie
Teil-5. Die Methoden des Vorstands der Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens
Teil-6. Schlüpfrige Fachkenntnisse: Männliche Prostitution, Wet-T-Shirt-Contests, sowie Schwulenmagazine
Eine eindeutig rechtskonservative oder rechtsextreme Motivation bei der Zensur von Bernt Engelmann und von Tatsachen, über die vor 30 Jahren der Wahrheitsbeweis vor Gericht geführt wurde, kann ich nicht erkennen. Erkennen kann aber jeder (weltweit), dass ein Mannheimer Student an ein einem Artikel manipuliert hat, ohne jede Fachkenntnis. Und es ist (s.o) dokumentiert, dass er dabei von mehreren Administratoren unterstützt wurde. Als besonders aktiv ist jemand mit dem Namen Seewolf aufgefallen.
Ich sage es mal ganz, ganz wohlwollend: Seriöse und kompetente redaktionelle Arbeit an einer Enzyklopädie sieht in jedem Fall anders aus.
Ansonsten: Dass Wikinews ein Fehlschlag war, da stimme ich Dir zu. Es gab ja auch schon bei der Readers Edition einen Abgesang anlässlich des zweiten Geburtstags: „Das Wikinews-Dilemma“ – abschalten sollte man den Mist, meine ich.
In dem Zusammenhang gibt’s übrigens einen Gastkommentar von Gelegenheitsdenker.
UNGLAUBLICH - ABER WAHR!!!
Neu: Der Nazi-Skandal bei Wikipedia treibt Zensur auf die Spitze
Wikipedia - Faschismus - Medienkompetenz
(Wegen eines technischen Defekts war das Interview mit Michael Schetsche beim Deutschlandradio einige Zeit lang nicht verfügbar.)
Das Epizentrum der Wiki-Brodelei scheint im Moment ja wohl Nina Gerlach zu sein, oder?
9 Vermittlungsverfahren alle mit Erfolg abgeblockt. Und zu den “Abblockern” gehören Ninas Freunde wie Henriette oder Thogo.
http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=84