Google Gründer Sergey Brin hat sich laut Forbes in Davos zu der zensierten Suche in China geäußert.
Er selbst ist in der Sowjet Union aufgewachsen und war daher nicht glücklich damit eine solche Unterdrückung von Informationen zu unterstützen. Seine Meinung habe sich jedoch geändert nachdem er mit Chinesen geredet hatten die der Meinung waren, dass jedes bisschen Information welches nach China fließt ein Segen ist.
Dieser Ausführung fügt Philipp Lenssen einiges hinzu:
- Laut Philipp sind die meisten Chinesin nicht damit glücklich, dass Google bei der Zensur mit der chinesischen Regierung zusammenarbeitet.
- Wie Google selbst berichtete war Google.com zu 90% in China verfügbar. Auch bevor Google.cn online ging.
- Auf Google.com sind, im Gegensatz zu Google.cn, Snippet und Titel von zensierten Seiten zu sehen.
Weiterhin kommentiert das Boogle Blogoscope Brins und Pages Aussagen über Zensur: Google hat gewisse Passagen ihrer Einträge zum Thema Zensur erst geändert, nachdem bekannt wurde, dass ihr momentanes Vorgehen nicht mehr mit den eigenen Vorgaben in Einklang zu bringen ist.
Nichtsdestotrotz unterstützt Google weiterhin den NGO Codex, der sich dem Schutz der Meinungsfreiheit und der Privatsphäre verschrieben hat.
Ich sehe diese chinesische Zensurgeschichte nicht so eng. Wenn die Zensur notwendig ist um in China Fuß zu fassen muss man sich der Regierung eben beugen. Über die Zensur der Deutschen Google Version regt sich doch auch fast niemand auf.
Mister Wong
Del.ico.us
No Responses to “Wie Google über die Zensur in China denkt”
Please Wait
Leave a Reply